Die Erde ist besiedelt mit hunderttausenden verschiedener Tierarten. Viele von diesen Tieren dürfen kein artgerechtes Leben führen, denn sie haben nicht das Glück, dass mit ihnen, sondern von ihnen gelebt wird. Lernen Sie diese Tierarten und ihr Schicksal in der Massentierhaltung der Nahrungsmittelindustrie kennen.

KÜHE & RINDER

Kühe haben gleiche Charakterzüge wie Menschen: Manche sind klug, andere lernen eher langsam, wieder andere sind kühn und auf Abenteuer aus und wiederum andere sind schüchtern und zurückhaltend. Sie verfügen über eine Vielzahl an Emotionen und besitzen die Fähigkeit, sich über die Zukunft Sorgen machen zu können.

Zahlreiche Mastkälber sterben auf dem Weg zum Schlachthof, die Überlebenden betäubt man mit einem Bolzenschuss, hängt sie an den Beinen auf, schlitzt ihnen die Kehle auf, häutet sie. Manche Kühe sind noch während des gesamten Prozesses bei vollem Bewusstsein.

Milchkühe ereilt am Ende ihres Lebens selbiges Schicksal, jedoch erst nachdem man sie mehrmals geschwängert hat, um die Milchproduktion noch einmal zu steigern. Ihre geborenen Kälber werden an andere Kälbermast-Farmen entsendet.

SCHWEINE

Schweine sind neugierige und einfühlsame Tiere, von denen man annimmt, dass sie über eine Intelligenz verfügen, die über die eines durchschnittlichen 3 Jahre alten Menschenkindes hinausgeht.

Jeden Tag werden alleine in Deutschland über 150.000 Schweine im Alter von 6 Monaten getötet. Den wenige Tage alten Schweinchen schneidet man die Schwänze ab, kappt ihnen mit einer Zange die Zähne und kastriert die männlichen Tiere ohne Betäubung.

HÜHNER

In natürlicher Umgebung schließen Hühner Freundschaften, bilden soziale Hierarchien, erkennen einander und lieben ihre Kinder und genießen ein ausgefülltes Leben mit Staubbädern, dem Dösen in Bäumen und vielem anderen.

Hühner haben eine natürliche Lebenserwartung von 10-15 Jahren, jedoch verkürzt sich diese Zeit in der Massentierhaltung auf nicht einmal 2 Monate. Zu diesem Zeitpunkt befinden sich Hühner noch in der sogenannten Vorpubertät.
Im Durchschnitt verzehrt ein fleischessender Mensch etwa 600 dieser tierischen Kinder in seinem Leben.

FISCHE

Fische lernen schneller das Umgehen von Hindernissen als Hunde und haben ein überraschend gutes Langzeitgedächtnis, welches ihnen ermöglicht, sich noch Monate später an das Gelernte zu erinnern.

Auf Aquafarmen wird den Fischen oft tage- oder sogar wochenlang vor der Schlachtung das Futter entzogen, um die Kontaminierung des Wassers mit Abfall während des Transports zu reduzieren. Einige Fische werden ohne Betäubung getötet; ihre Kiemenbögen werden durchgeschnitten und man lässt sie voller Krämpfe und anderen Schmerzanzeichen verbluten. Andere werden getötet, indem man einfach das Wasser ablaufen lässt, so dass sie langsam ersticken.

UMWELTFOLGEN

Um 1 kg Rindfleisch zu produzieren werden 15.500 Liter Wasser, sowie 16 kg Getreide und Soja benötigt. Weiter stößt die Produktion so viel Treibhausgas-Emission aus wie eine Autofahrt von etwa 250 km und verbraucht soviel Energie wie eine 100 W Glühbirne, die 20 Tage lang brennt.

Jährlich werden 20.000 Quadratkilometer (1/2 Fläche der Schweiz) Regenwald gerodet, die anschließend zu 90 % für Weideflächen und Futtermittelplantagen genutzt werden.

Die Nutztierhaltung ist mit 18 % einer der Hauptverursacher des Treibhauseffekts.

MEHR ERFAHREN ...

Diese Seite beleuchtet nur einen Bruchteil der Zustände in der Massentierhaltung und versteht sich vorwiegend als "Appetitanreger". Wenn Sie sich für weitere Informationen zu diesem Thema interessieren, besuchen Sie eine der folgenden Organisationen.

     

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Ein Projekt von Alina Patzig, Bastian Frank & Danial Sanjrani

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